Gardasee
Wenn man von den Naturschönheiten am Gardasee spricht, darf der Bosco Caproni nicht unerwähnt bleiben. In der Nähe von Arco, oberhalb des Dorfes San Martino, liegt dieser grüne Wanderweg, ein wahres Paradies, in dem sich Natur und Geschichte vereinen.
Falls Sie einen Spaziergang in der Natur suchen, wird Ihnen der Bosco Caproni ein unvergessliches Erlebnis bieten. Lassen Sie uns gemeinsam auf diesen magischen Pfad gehen.
Der Rundwanderweg im Bosco Caproni ist eine einfache Route von etwa 2 Stunden und perfekt geeignet für Familien mit Kindern, Freunde und Paare, die ein Outdoor-Erlebnis suchen. Mit einem Höhenunterschied von 150 Metern und einer Länge von ca. 5 km ist dieser Spaziergang die ideale Wahl für einen entspannten Sonntag in der Natur.
Der Wald ist Gianni Caproni gewidmet: Der Luftfahrtingenieur wurde in Massone, einem Ortsteil von Arco, geboren, wo der Weg beginnt und dann entlang des Monte Stivo verläuft. Dank einer Initiative der Autonomen Provinz Trient können Besucher jetzt die faszinierende Landschaft der Steinbrüche bewundern und die Grabenlinie entdecken.
Die Naturlandschaft, die Sie entlang des Bosco-Caproni-Wegs durchqueren, ist wirklich spektakulär. Einer der bezauberndsten Orte ist der nördlichste Steineichenwald Europas, flankiert von typisch mediterranen Arten wie Kastanienbäumen, Olivenbäumen und Wildkirschen. Ein Stück weiter erzählen einige interessante Felsformationen von der glazialen Vergangenheit dieser Gegend, und noch weiter zurückliegende Spuren lassen sich anhand von Fossilien erkennen.
Die faszinierendste Attraktion des Bosco Caproni ist jedoch vom Menschen geschaffen: die Oolith-Steinbrüche, Freilichtdenkmäler, die die Geschichte des Vastré-Hügels (auch Monte Patone genannt) erzählen. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde aus diesen Minen der weiße Stein von Arco gewonnen, ein für Aquäduktrohre, Kirchendekorationen und Statuen verwendeter Bildhauerstein (einschließlich des Brunnens auf der Piazza Duomo in Trient).
Die Oolith-Steinbrüche von Vastré spielten auch während des Zweiten Weltkriegs eine wichtige Rolle: Die Bewohner von Massone und San Martino nutzten sie als Schutz vor Luftangriffen.
Ganz in der Nähe verläuft der Grabenweg, ein Verteidigungssystem, das von den österreichisch-ungarischen Kommandanten während des Ersten Weltkriegs gegraben wurde, um das Sarca-Tal zu kontrollieren. In diesem verworrenen Labyrinth aus Trockenmauern und Gräben können Sie einen Panoramablick auf das Sarca-Tal, den Gardasee und die Burg von Arco genießen.
Bevor Sie in den Bosco Caproni aufbrechen, hier einige praktische Tipps, um Ihr Erlebnis noch angenehmer zu gestalten:
Wenn Sie die Naturschönheiten des Gardasees erkunden möchten, ist der Bosco Caproni genau das Richtige für Sie. Dieser Weg bietet nicht nur atemberaubende Landschaften, uralte Wälder und frische Luft, sondern führt Sie auch durch die Geschichte dieser Orte, vorbei an alten Steinbrüchen und Gräben aus dem Ersten Weltkrieg.
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